Fram

2002 (14′40″)
Electro Instrumental Music

In Zusammenarbeit mit Stefan Hößle und mit Unterstützung der Galerie Rachel Haferkamp wurde der große Kreisel „Fram“ im Frühling 2002 in Nürnberg gebaut. Der Kreisel ist nach dem Schiff des norwegischen Forschers Fridtjof Nansen genannt und verfügt über einen Durchmesser von 0,90 Meter sowie einer maximalen Höhe von 1,50 Meter.
„Fram“ ist einer der größten klingenden Brummkreisel der Welt. Er besitzt 12 Akkordeonzungen und lässt einen 6-stimmigen Akkord hören. Die übrigen Zungen sind Oktavverdopplungen. Die Obertöne des Kreiselklangs wurden mit Filtern und Transponierungen elektronisch weiter verarbeitet.
Ich beobachtete somit den Klang von „Fram“ wie mit einer Lupe, hörte in sein Inneres hinein und ließ ihn seine Geschichte erzählen.

Die Komposition „Fram“ klingt ruhig und meditativ. Sie ist eine Reminiszenz an die ursprünglichen Kreisel aus China, die während magischer Feiern verwendet wurden.

Die Klänge von dem grossen Kreisel wurden auch verwendet bei Marcos und Frames.

© Hans-Peter Huss

Stefan Hößle

Konzert am ‘Erdrand’ in Belgien

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